Vergangenen Freitag trafen sich Unterstützerinnen und Unterstützer des „Bündnisses für den Bahnverkehr im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt“ im elektronischen Stellwerk Saalfeld zu einer Führung, die den Fokus auf die technische Beschaffenheit der Bahnanlage zum Stellen von Weichen und Signalen hatte. Zudem wurden Informationen zu den Arbeits- und Endstörprozessen dargestellt und Anhand von Beispielen verständlich gemacht.Zwischen Relais und Bedien- und Anzeigerechnern entwickelten sich interessante Gespräche, da die Unterstützerinnen und Unterstützer des Bahnbündnisses mit neugierigen Fragen zum Arbeitsalltag, der Datenübermittlung und zur Überwachung der Anlage hinter die Kulissen des Stellwerks blicken wollten.

Nach knapp 2 Stunden endete die Führung durch Thomas Ernst und das Bündnis stieg in den Rückblick zum Thüringer Bahngipfel ein, der für Ostthüringen die Tür für ein Fortbestehen des Schienenfernverkehrs weiter offen hält, wenngleich der nahtlose Übergang mit der Verlegung der ICE Nord-Süd-Verbindung von der Saalbahn auf die Neubaustrecke nach Erfurt einer noch höheren Priorität eingeräumt werden muss.

Das Bündnis für den Bahnverkehr wird sich in den kommenden Wochen verstärkt in der Öffentlichkeit positionieren, weitere Unterstützung aus der Wirtschaft aber auch von den politischen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern abfordern und somit die Region Saalfeld-Rudolstadt entsprechend der wirtschaftlichen und kulturellen Stärken und Potentiale in der Diskussion um die Zukunft des Bahnverkehrs vertreten.

Interessentinnen und Interessenten können sich beim Bündnis unter buendnis@fernverkehr-saalfeld.de melden und sich somit für eine attraktive und angemessene Zukunft des Bahnverkehrs im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt einsetzen.